Steinkorallen (LPS) - NemoRiff ein Meerwasseraquarium mit Korallen, Anemonen und Fischen als Riffbecken

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Steinkorallen (LPS)

Korallen

S t e i n k o r a l l e n   ( L P S )

In der mittleren sowie unteren Riffzone sind vorwiegend Steinkorallen mit großen Polypen vorhanden.
Diese Korallenart wird allgemein mit der Abkürzung LPS bezeichnet.

Dies ist eine Abkürzung für:
L P S = Large Polyp Scleractinia

 
LPS- Korallen besitzen neben den Symbiosealgen (Zooxanthellen) gößere Polypen und teilweise Tentakeln, mit denen die Koralle auch Zooplankton (kleine schwebende Tiere) fangen kann, die im Wasser vorhanden sind.
Diese Kleinstlebewesen sind entwickeln sich mit der Zeit und schweben durch das Aquarium.
Durch die Zugabe von Mikroalgen (Phytoplankton) kann die Population vom Zooplankton gesteigert werden, da sich die Kleinstlebewesen von diesen Mikroalgen ernähren.



Trachyphyllia geoffroyi - Wulstkoralle

Diese Steinkoralle sitzt in einen festen Trichter aus Calciumverbindungen (siehe letztes Bild) und zählt daher zu den Steinkorallen.
Diesen Trichter befindet sich meist im Bodengrund und kaum sichtbar, da das Korollengewebe das Skelett verdeckt.
Ich habe diesen Korallentrichter in einen Kunststoffring im Bodengrund gesetzt. Dadurch ist der Polyp oberhalb der Sandoberfläche.

Die Koralle besitzt mittig eine Öffnung, die zur Futteraufnahme geöffnet werden kann.
Kleinere Tentakeln führen das Futter dann in den Schlund.
Zeitweise plustert sich der gesamte Polyp mit Wasser auf und sieht dann aus wie ein aufgeplasenes Schlauchboot.



Caulastraea furcata - Flötenkoralle

Die großen Polypen sitzen auf ein Skelett aus Kalk und können sich etwas in das Skelett zurückziehen.
Mittig im Polyp ist eine Mundöffnung, die Futter aufnehmen kann.
Die Koralle bildet ein baumähnliches Gebilde und vermehrt sich astförmig, wobei die Gesamtkoralle dem Gebilde eines Blumenkohls ähnelt.

Ich konnte beobachten, dass ein Polyp etwas Masse abgespalten hat und nach unten abtropfen ließ.
Dort eine neue Koralle gebildet wurde.

Neben gelb sind auch grüne, blaue und braun gestreifte Varinaten möglich.


Alveopora tizardi - Magarittenkoralle

Diese Koralle besteht aus sehr vielen Polypen, die sehr weit aus dem Skelett schauen können.
Dabei wiegen sich die Polypen in der Strömung und nehmen Nahrung auf.
Diese Koralle breitet sich wulstförmig und für eine Steinkoralle recht schnell aus.
Daher sollte beim Einsetzen recht viel Platz eingeplant werden.
Das Skelett ist sehr weich und kann mit einem Sägemesser geteilt werden.

Alveopora und Goniopora sehen sich zum Verwechseln ähnlich.
Unterschiede ist die Anzahl der Tentakeln pro Polyp. Alveopora hat 12 und Goniopora mehr als 12 Tentakeln.
Das Skelett der Goniopora breitet sich kugelförmig aus.

 
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